Deutschkurse: Ehrenamtliche Dozent*innen gesucht!

Augsburg. Das Projekt netzwerk4A sucht für das kommende Frühjahrstrimester 2018 Dozent*innen in bzw. mit DaF-/DaZ-Ausbildung und/oder in bzw. mit Lehramtsausbildung.

Als Dozent*in unterrichten Sie ehrenamtlich und unentgeltlich mindestens einmal pro Woche zwei Unterrichtseinheiten à 45 Minuten Asylsuchende Geflüchtete insb. im Bereich Alphabetisierung und Anfängerniveau. Lehrbuch und Unterrichtskonzept sind vorhanden.

Das Frühjahrstrimester beginnt am 1. Februar und endet am 27. März 2018. Aufgrund des frühen Ostertermins 2018 umfasst es auch die ersten beiden Tage in der Karwoche. In der Faschingswoche werden wir ebenfalls regulär unterrichten.

Sie haben Interesse? Dann senden Sie bitte baldmöglichst das ausgefüllte Rückmeldeformular an Margot Laun:

Margot Laun, Freiwilligenkoordination und Erwachsenenbildung
Tel: (08 21) 45 54 29-23
Fax: (08 21) 45 54 29-24
Email: margot.laun[at]tuerantuer.de

Weitere Informationen

Neben dem Rückmeldeformular finden Sie im Anhang auch das Kurskonzept sowie die Lehrwerksübersicht zu Ihrer Information.

Flüchtlingskinder besuchen Römisches Museum

Augsburg. Die Grundschulkinder der Mittagsbetreuung des Springergässchens können seit diesem November monatlich das Römische Museum im Zeughaus besuchen. Möglich macht das die Kunst- und Kulturvermittlung der Stadt Augsburg unter der Leitung von Manuela Wagner.

Bei den ersten zwei Besuchen wurden die Kinder auf spielerische Weise dazu ermuntert, sich in die Rolle und das Leben der alten Römer hineinzuversetzen. Sie konnten sich selbst als Römer*innen verkleiden, um zu sehen, wie ein*e typische Römer*in damals aussah. Außerdem lernten sie, wie sich die Menschen in Rom ernährten – und durften auch selbst ein paar römische Speisen probieren.

Eines der letzten großen Themen waren Mosaikbilder, die betuchte Römer an ihre Wände meißeln ließen. Diese haben die Kinder mithilfe von Tonpapier nachgebastelt, so dass jedes Kind ein eigenes Andenken an die römischen Mosaikkunst mit nach Hause nehmen konnte. Es ist erstaunlich, wie viel Wissen sich junge Köpfe aneignen und merken können, wenn sie sich mit Spaß und Begeisterung einer Sache widmen.

Wir danken der Stadt Augsburg für ihre Unterstützung freuen uns schon auf die nächsten Termine im Römischen Museum!

netzwerk4A und zib – Beratungs- und Öffnungszeiten Dezember 2017 u. Januar 2018

Das zib (Zentrum für interkulturelle Beratung) ist vom 25. Dezember bis zum 5. Januar geschlossen! In diesem Zeitraum wird im zib keine Asylsozial- und auch keine Migrationsberatung angeboten.

Vom 25. Dezember bis zum 5. Januar findet teilweise auch an anderen Beratungsstellen keine Beratung statt. Für die Asylsozialberatung können Sie in dieser Liste nachsehen, wann und wo wir im genannten Zeitraum beraten. Für die Asylsozial- und die Migrationsberatung listet außerdem dieser Plan auf, wann die jeweiligen Berater*innen in den zwei Weihnachtswochen NICHT beraten.

Das Café Tür an Tür ist vom 23. Dezember bis zum 7. Januar geschlossen. Die aktuellen Öffnungsseiten finden Sie auf der Facebook-Seite des Cafés.

Auch das Deutsch-Café und das Lern-Café machen Ferien. Das Deutsch-Café beginnt wieder am Mittwoch, 10. Januar, zu den gewohnten Uhrzeiten. Das Lern-Café beginnt wieder am Samstag, 13. Januar, ebenfalls zur gewohnten Zeit.

netzwerk4A beim Engagier-Dich-Tag 2017

Zwei Frauen stehen an einem Tisch mit Infomaterialien

Margot Laun (netzwerk4A) und Corinna Höckesfeld (WohnProjekt Augsburg) am Engagier-Dich-Tag. Foto: Christine Lüdke

Augsburg. Studentische Initiativen der Hochschule Augsburg und zivilgesellschaftliche Organisationen kamen am Donnerstag in die „Alte Mensa“ auf dem Campus am Brunnenlech und  informierten Studierende und Mitarbeiter*innen der Hochschule an Infoständen und in Kurzvorträgen über die vielfältigen Möglichkeiten gesellschaftlichen Engagements. Auch netzwerk4A war wie bereits 2016 wieder mit dabei.

Margot Laun, Freiwilligenkoordinatorin im Projekt netzwerk4A, stellte hierbei schwerpunktmäßig die Angebote bei Tür an Tür in netzwerk4A vor. „Besonders interessierten sich die Studierenden für die offene Lernplattform des Lern-Cafés am Samstagmittag“, so das Fazit von Laun. Kein Wunder, sind doch die Veranstaltungspläne der Studierenden an der Hochschule äußerst voll und bieten kaum zeitliche Nischen für gesellschaftliches Engagement an Werktagen. Umso erfreulicher, dass bereits am folgenden Samstag zwei „Neue“ im Lern-Café vorbeischauten!

Schlüsselübergabe im Lern-Café

Neun Student*innen in einer Reihe, die zwei mittleren halten gemeinsam einen Schlüssel

Lern-Café: Schlüsselübergabe vor dem Café Tür an Tür

Augsburg. Symbolisch übergaben Maximilian Blum, Melissa Schafranek und Christian Wiethe am Samstag den Schlüssel zum Lern-Café den Studierenden des Nachfolgejahrgangs. Nach einem Jahr wöchentlichen Engagements werden sich die Student*innen des Masterstudiengangs Finance and Information Management (FIM) verstärkt ihrem Studium widmen. Gemeinsam mit Margot Laun, Freiwilligenkoordinatorin im Projekt netzwerk4A, informierten sie ihre Nachfolger*innen über Inhalte und Abläufe des Lern-Cafés sowie ihre persönlichen Erfahrungen in den letzten zwölf Monaten, die sie als „absolut positiv“ bewerteten.

Beim ersten Einsatz der „Neuen“ standen Max, Melissa und Christian natürlich mit Rat und Tat zur Seite. Und trotz des offiziellen Endes ihres studentischen Engagements wollen sie auch künftig ab und zu im Lern-Café vorbeischauen und bei Bedarf Vertretungen übernehmen.

Tausend Dank an Max, Melissa und Christian für Euer großartiges und zuverlässiges Engagement! Und herzlich willkommen dem neuen Team!

Bereits seit Beginn des Lern-Cafés im Herbst 2015 übernehmen Studierende des Masterstudiengangs Finance and Information Management an der Universität Augsburg Werbung, Organisation und Begleitung des offenen Lernangebots für Geflüchtete, das immer samstags von 12 bis 14 Uhr im Rahmen des Projekts netzwerk4A bei Tür an Tür angeboten wird.

Café Tür an Tür: Dankeschön-Feier mit Ehrenamtlichen

Menschen sitzen in Gruppen an verschiedenen Tischen und hören einem stehenden Redner zu

Matthias Schopf-Emrich informiert die Anwesenden über kommende Herausforderungen

Augsburg/Landkreis Augsburg. Am Freitag fand im Café Tür an Tür eine Dankeschön-Feier für Ehrenamtliche statt, die sich im Landkreis Augsburg bei Tür an Tür engagieren. Seit über drei Jahren unterstützen viele Helfer*innen im Landkreis die dort untergebrachten Asylsuchenden und die anerkannten Flüchtlinge.

Neben anregenden Gesprächen und einem Austausch der Helferinnen und Helfer über die „Helferkreisgrenzen“ hinweg gab es Live-Musik aus Afghanistan. Matthias Schopf-Emrich, Leiter des Referates Migration beim Diakonischen Werk Augsburg e.V. und Leiter des Projektes netzwerk4, informierte die Anwesenden außerdem über die im Asyl- und Migrationsbereich anstehenden Herausforderungen des kommenden Jahres.

Zur Veranstaltung eingeladen hatten die beiden Freiwilligenkoordinatorinnen im Landkreis Augsburg, Laura Eder und Astrid Zimmermann. Im Namen des netzwerk4A bedanken sie sich herzlich bei allen, die sich auch in diesem Jahr wieder unermüdlich für geflüchtete Menschen im Landkreis Augsburg engagiert haben!

Law Clinic informiert Geflüchtete über Vertragsrecht

Zahlreiche Menschen sitzen an einem langen Tisch, an dessen Ende eine Leinwand aufgestellt ist

Vortrag der Law Clinic

Neusäß. Wie kommt ein Vertrag zustande? Wie und wann kann ich einen Vertrag wieder kündigen? Was passiert, wenn ich meine Ratenzahlungen, hier insbesondere bei Handy- und Fitness-Verträgen, nicht leisten kann?

Diese und andere Fragen waren Thema eines Vortrages, der am Donnerstag auf Einladung des Neusäßer Helferkreises im Rathaus in Neusäß stattfand. Der Vortrag mit dem Thema „Vertragsrecht und Schadensersatzansprüche“ wurde von Studierenden der Universität Augsburg, die sich in der „Law Clinic“ engagieren, für die Geflüchteten erarbeitet. Die Zuhörer*innen wurden für das Thema sensibilisiert und auf die Bedeutung und die unter Umständen auftretenden Problematiken eines Vertragsschlusses hingewiesen.

Damit die Feinheiten der rechtlichen Fragestellungen auch von den zuhörenden Geflüchteten im Detail verstanden wurden, übersetzte ein Dolmetscher –  ebenfalls Studierender und tätig in der „Language Clinic“ der Universität Augsburg – in die Muttersprache der Anwesenden.

Das Interesse und die gestellten Fragen der zuhörenden Geflüchteten zeigten, dass  in diesem Bereich Beratung und Aufklärung wichtig sind.

Neuer Rekord im Lern-Café!

Viele Menschen sitzen in Gruppen um Tische und unterhalten sich / lernen zusammen

Das Lern-Café – so voll wie noch nie!

Augsburg. Mit 59 Teilnehmer*innen erreichte das Lern-Café am vergangenen Samstag einen neuen Rekord! Noch nie waren bei dem wöchentlichen Angebot des Projekts netzwerk4A so viele Menschen zusammengekommen, um gemeinsam zu lernen. 32 Geflüchtete und 27 Freiwillige widmeten sich zwischen 12:00 und 14:00 Uhr in Zweier-Teams und Kleingruppen den Grundlagen der deutschen Sprache, aber auch der Mathematik.

Der Rekord erfüllt auch die Studierenden des Masterstudiengangs „Finance und Information Management“ an der Universität Augsburg mit Stolz. Seit Beginn des Lern-Cafés im Herbst 2015 betreut jeweils eine Studierendengruppe des Studiengangs das samstägliche Lern-Café vor Ort im Café Tür an Tür.

Herzlich willkommen – Kennenlern-Treffen im Café Tür an Tür

Mehrere Menschengruppen sitzen an Tischen

Kennenlern-Treffen im Café Tür an Tür

Augsburg. Gemeinsam mit dem Verein Tür an Tür und dem Wohnprojekt Augsburg lud netzwerk4A am Montag alle neuen freiwilligen Mitarbeiter*innen zu einem Kennenlern-Treffen ins Café Tür an Tür ein. Um das Kennenlernen ging es gleich auf mehreren Ebenen: die Helfer*innen lernten sich untereinander, die Hauptamtlichen und das räumliche und thematische Umfeld kennen. Was ist Tür an Tür? Was das zib, das Zentrum für interkulturelle Beratung? Was machen die Projekte? Und für wen? Fragen, die der erste Teil des Abends in mehreren Kurzreferaten beantwortete. Nach der Einführung konnten sich alle Anwesenden mit veganem Chili stärken.

Die Frage „Und für wen?“ griff Matthias Schopf-Emrich, Projektleiter von netzwerk4A und Referatsleiter Migration beim Diakonischen Werk Augsburg, im zweiten Teil des Abends  wieder auf. Unter dem Titel „Aktuelle Daten zu Geflüchteten und zu ihren rechtlichen und sozialen Lebensbedingungen in Bayern“ berichtete er über Herkunftsländer, Anerkennungsquoten, neue gesetzliche Regelungen, Sozialleistungen, Integrationsangebote und konkrete alltägliche Herausforderungen für Geflüchtete, um die neuen freiwilligen Mitarbeiter*innen auf ihr Engagement vorzubereiten: „Sie sollen keine kleinen Asylsozialberater*innen werden, aber verstehen können, warum Menschen vielleicht nicht so reagieren, wie Sie es erwarten“.

netzwerk4A zu Gast beim BAMF

Eine Menschengruppe bildet einen Kreis, eine Person spricht

Das netzwerk4A zu Besuch beim BAMF

Augsburg. Erstmals in der inzwischen mehr als zweijährigen Geschichte von „EfA – Engagiert für Asylsuchende“, der Fortbildungsreihe für Freiwillige bei Tür an Tür im Projekt netzwerk4A, kam nicht der Referent zu den Interessierten, sondern die Interessierten zum Referenten: netzwerk4A war am Dienstag zu Gast in der Außenstelle Augsburg des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge!

Heribert Binter, Referatsleiter der Außenstelle Augsburg, informierte die 36 Besucher*innen, v.a. Freiwillige aus Augsburg und Umgebung, über Geschichte und Aufgaben des BAMF sowie die Verfahrensabläufe im Asylverfahren. Nach einem breitgefächerten Vortrag und einer z.T. engagierten Diskussion konnten auch die Räume besichtigt werden, die Asylbewerber*innen zumeist in lebhafter Erinnerung bleiben: Der Wartesaal, in dem sie auf die Anhörung warten, und das Büro, in dem die Anhörung zu ihren Fluchtwegen und Fluchtgründen stattfindet. Derzeit übernimmt die Außenstelle Augsburg die Anhörung der in Bayern lebenden Asylbewerber*innen aus Gambia und aus der Türkei.