netzwerk4A und zib – Beratungs- und Öffnungszeiten Dezember 2017 u. Januar 2018

Das zib (Zentrum für interkulturelle Beratung) ist vom 25. Dezember bis zum 5. Januar geschlossen! In diesem Zeitraum wird im zib keine Asylsozial- und auch keine Migrationsberatung angeboten.

Vom 25. Dezember bis zum 5. Januar findet teilweise auch an anderen Beratungsstellen keine Beratung statt. Die genauen Zeiträume für den/die jeweilige Berater*in entnehmen Sie bitte dem folgenden Plan .

Das Café Tür an Tür ist vom 23. Dezember bis zum 7. Januar geschlossen. Die aktuellen Öffnungsseiten finden Sie auf der Facebook-Seite des Cafés.

Auch das Deutsch-Café und das Lern-Café machen Ferien. Das Deutsch-Café beginnt wieder am Mittwoch, 10. Januar, zu den gewohnten Uhrzeiten. Das Lern-Café beginnt wieder am Samstag, 13. Januar, ebenfalls zur gewohnten Zeit.

Schlüsselübergabe im Lern-Café

Neun Student*innen in einer Reihe, die zwei mittleren halten gemeinsam einen Schlüssel

Lern-Café: Schlüsselübergabe vor dem Café Tür an Tür

Augsburg. Symbolisch übergaben Maximilian Blum, Melissa Schafranek und Christian Wiethe am Samstag den Schlüssel zum Lern-Café den Studierenden des Nachfolgejahrgangs. Nach einem Jahr wöchentlichen Engagements werden sich die Student*innen des Masterstudiengangs Finance and Information Management (FIM) verstärkt ihrem Studium widmen. Gemeinsam mit Margot Laun, Freiwilligenkoordinatorin im Projekt netzwerk4A, informierten sie ihre Nachfolger*innen über Inhalte und Abläufe des Lern-Cafés sowie ihre persönlichen Erfahrungen in den letzten zwölf Monaten, die sie als „absolut positiv“ bewerteten.

Beim ersten Einsatz der „Neuen“ standen Max, Melissa und Christian natürlich mit Rat und Tat zur Seite. Und trotz des offiziellen Endes ihres studentischen Engagements wollen sie auch künftig ab und zu im Lern-Café vorbeischauen und bei Bedarf Vertretungen übernehmen.

Tausend Dank an Max, Melissa und Christian für Euer großartiges und zuverlässiges Engagement! Und herzlich willkommen dem neuen Team!

Bereits seit Beginn des Lern-Cafés im Herbst 2015 übernehmen Studierende des Masterstudiengangs Finance and Information Management an der Universität Augsburg Werbung, Organisation und Begleitung des offenen Lernangebots für Geflüchtete, das immer samstags von 12 bis 14 Uhr im Rahmen des Projekts netzwerk4A bei Tür an Tür angeboten wird.

Café Tür an Tür: Dankeschön-Feier mit Ehrenamtlichen

Menschen sitzen in Gruppen an verschiedenen Tischen und hören einem stehenden Redner zu

Matthias Schopf-Emrich informiert die Anwesenden über kommende Herausforderungen

Augsburg/Landkreis Augsburg. Am Freitag fand im Café Tür an Tür eine Dankeschön-Feier für Ehrenamtliche statt, die sich im Landkreis Augsburg bei Tür an Tür engagieren. Seit über drei Jahren unterstützen viele Helfer*innen im Landkreis die dort untergebrachten Asylsuchenden und die anerkannten Flüchtlinge.

Neben anregenden Gesprächen und einem Austausch der Helferinnen und Helfer über die „Helferkreisgrenzen“ hinweg gab es Live-Musik aus Afghanistan. Matthias Schopf-Emrich, Leiter des Referates Migration beim Diakonischen Werk Augsburg e.V. und Leiter des Projektes netzwerk4, informierte die Anwesenden außerdem über die im Asyl- und Migrationsbereich anstehenden Herausforderungen des kommenden Jahres.

Zur Veranstaltung eingeladen hatten die beiden Freiwilligenkoordinatorinnen im Landkreis Augsburg, Laura Eder und Astrid Zimmermann. Im Namen des netzwerk4A bedanken sie sich herzlich bei allen, die sich auch in diesem Jahr wieder unermüdlich für geflüchtete Menschen im Landkreis Augsburg engagiert haben!

Law Clinic informiert Geflüchtete über Vertragsrecht

Zahlreiche Menschen sitzen an einem langen Tisch, an dessen Ende eine Leinwand aufgestellt ist

Vortrag der Law Clinic

Neusäß. Wie kommt ein Vertrag zustande? Wie und wann kann ich einen Vertrag wieder kündigen? Was passiert, wenn ich meine Ratenzahlungen, hier insbesondere bei Handy- und Fitness-Verträgen, nicht leisten kann?

Diese und andere Fragen waren Thema eines Vortrages, der am Donnerstag auf Einladung des Neusäßer Helferkreises im Rathaus in Neusäß stattfand. Der Vortrag mit dem Thema „Vertragsrecht und Schadensersatzansprüche“ wurde von Studierenden der Universität Augsburg, die sich in der „Law Clinic“ engagieren, für die Geflüchteten erarbeitet. Die Zuhörer*innen wurden für das Thema sensibilisiert und auf die Bedeutung und die unter Umständen auftretenden Problematiken eines Vertragsschlusses hingewiesen.

Damit die Feinheiten der rechtlichen Fragestellungen auch von den zuhörenden Geflüchteten im Detail verstanden wurden, übersetzte ein Dolmetscher –  ebenfalls Studierender und tätig in der „Language Clinic“ der Universität Augsburg – in die Muttersprache der Anwesenden.

Das Interesse und die gestellten Fragen der zuhörenden Geflüchteten zeigten, dass  in diesem Bereich Beratung und Aufklärung wichtig sind.

Neuer Rekord im Lern-Café!

Viele Menschen sitzen in Gruppen um Tische und unterhalten sich / lernen zusammen

Das Lern-Café – so voll wie noch nie!

Augsburg. Mit 59 Teilnehmer*innen erreichte das Lern-Café am vergangenen Samstag einen neuen Rekord! Noch nie waren bei dem wöchentlichen Angebot des Projekts netzwerk4A so viele Menschen zusammengekommen, um gemeinsam zu lernen. 32 Geflüchtete und 27 Freiwillige widmeten sich zwischen 12:00 und 14:00 Uhr in Zweier-Teams und Kleingruppen den Grundlagen der deutschen Sprache, aber auch der Mathematik.

Der Rekord erfüllt auch die Studierenden des Masterstudiengangs „Finance und Information Management“ an der Universität Augsburg mit Stolz. Seit Beginn des Lern-Cafés im Herbst 2015 betreut jeweils eine Studierendengruppe des Studiengangs das samstägliche Lern-Café vor Ort im Café Tür an Tür.

Herzlich willkommen – Kennenlern-Treffen im Café Tür an Tür

Mehrere Menschengruppen sitzen an Tischen

Kennenlern-Treffen im Café Tür an Tür

Augsburg. Gemeinsam mit dem Verein Tür an Tür und dem Wohnprojekt Augsburg lud netzwerk4A am Montag alle neuen freiwilligen Mitarbeiter*innen zu einem Kennenlern-Treffen ins Café Tür an Tür ein. Um das Kennenlernen ging es gleich auf mehreren Ebenen: die Helfer*innen lernten sich untereinander, die Hauptamtlichen und das räumliche und thematische Umfeld kennen. Was ist Tür an Tür? Was das zib, das Zentrum für interkulturelle Beratung? Was machen die Projekte? Und für wen? Fragen, die der erste Teil des Abends in mehreren Kurzreferaten beantwortete. Nach der Einführung konnten sich alle Anwesenden mit veganem Chili stärken.

Die Frage „Und für wen?“ griff Matthias Schopf-Emrich, Projektleiter von netzwerk4A und Referatsleiter Migration beim Diakonischen Werk Augsburg, im zweiten Teil des Abends  wieder auf. Unter dem Titel „Aktuelle Daten zu Geflüchteten und zu ihren rechtlichen und sozialen Lebensbedingungen in Bayern“ berichtete er über Herkunftsländer, Anerkennungsquoten, neue gesetzliche Regelungen, Sozialleistungen, Integrationsangebote und konkrete alltägliche Herausforderungen für Geflüchtete, um die neuen freiwilligen Mitarbeiter*innen auf ihr Engagement vorzubereiten: „Sie sollen keine kleinen Asylsozialberater*innen werden, aber verstehen können, warum Menschen vielleicht nicht so reagieren, wie Sie es erwarten“.

netzwerk4A zu Gast beim BAMF

Eine Menschengruppe bildet einen Kreis, eine Person spricht

Das netzwerk4A zu Besuch beim BAMF

Augsburg. Erstmals in der inzwischen mehr als zweijährigen Geschichte von „EfA – Engagiert für Asylsuchende“, der Fortbildungsreihe für Freiwillige bei Tür an Tür im Projekt netzwerk4A, kam nicht der Referent zu den Interessierten, sondern die Interessierten zum Referenten: netzwerk4A war am Dienstag zu Gast in der Außenstelle Augsburg des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge!

Heribert Binter, Referatsleiter der Außenstelle Augsburg, informierte die 36 Besucher*innen, v.a. Freiwillige aus Augsburg und Umgebung, über Geschichte und Aufgaben des BAMF sowie die Verfahrensabläufe im Asylverfahren. Nach einem breitgefächerten Vortrag und einer z.T. engagierten Diskussion konnten auch die Räume besichtigt werden, die Asylbewerber*innen zumeist in lebhafter Erinnerung bleiben: Der Wartesaal, in dem sie auf die Anhörung warten, und das Büro, in dem die Anhörung zu ihren Fluchtwegen und Fluchtgründen stattfindet. Derzeit übernimmt die Außenstelle Augsburg die Anhörung der in Bayern lebenden Asylbewerber*innen aus Gambia und aus der Türkei.

Ausflug in den Botanischen Garten und den Siebentischwald

Zwei Kinder knien auf einer Wiese vor einer Karte

Mit Kompass und Karte auf Geheimmission im Siebentischwald

Augsburg. Dank eines Angebots der Umweltstation Augsburg konnten am Donnerstag etwa 20 Kinder aus den Gemeinschaftsunterkünften Schülestraße, Windprechtstraße und Ottostraße den Botanischen Garten und den Siebentischwald besuchen. Die Kinder wurden vor Ort nach Alter getrennt: die neun Erst- bis Drittklässler nahmen im Botanischen Garten an der Führung „Natur mit allen Sinnen“ teil, die älteren Kinder gingen in den Siebentischwald, wo eine Natur-Rally veranstaltet wurde.

Im Botanischen Garten bastelten die Kinder bei trockenem Wetter Ketten aus Holunderstrauch-Ästen. Außerdem konnten sie ihr Echo im sogenannten Echo-Stein bestaunen. Danach spazierten alle zum kleinen See im Japan-Garten und versuchten anschließend, mit einem an einem Faden befestigten Holzstück das Summen der Bienen nachzuahmen. Nach ein paar Versuchen brachten alle Kinder ein gleichmäßiges Bienensummen zustande. In der dritten und letzten Stunde des Ausflugs durften die Kinder ihre restliche noch vorhandene Energie am Spielplatz des Botanischen Gartens aufbrauchen.

Die älteren Kinder nahmen unterdessen an einer Natur-Rally im Siebentischwald teil. Alle zusammen mussten in einer Geheimmission versuchen, den magischen Stein aus den Händen des Bösen zu befreien! Um allerdings die Karte lesen zu können, mussten die Kinder erst lernen, zu schleichen wie ein Indianer und einen Kompass zu lesen, um in die richtige Richtung zu gehen. Gemeinsam meisterte die Gruppe mehrere Hürden, um nach drei Stunden den Stein wieder in die Hände der Guten zu legen. Während der Rallye durch den Wald gab es noch mehrere attraktive Klettermöglichkeiten, die einige der Kinder sehr gerne nutzten.

Ziel des Tages war, den Kindern die Natur auf eindrückliche und vielfältige Weise näher zu bringen – was bestens gelang. Die Kinder (und auch ihre Begleiter*innen) waren begeistert und haben noch tagelang von dem Ausflug geredet. Außerdem haben sie tolle Ketten mit nach Hause genommen – nicht zu vergessen ihre neuen Summ-Spielzeuge, mit denen sie Bienen imitieren können.

Do it! – Gerne in netzwerk4A!

Menschen sitzen in Gruppen zusammen an Tischen und lernen gemeinsam

Freiwillige unterstützen Flüchtlinge im Lern-Café

Augsburg. 17 Studierende der Universität Augsburg engagieren sich im Wintersemester 2017/2018 im Projekt netzwerk4A – für mindestens 40 Stunden. Nach der Auftaktveranstaltung des Programms „Do it!“ am Dienstag an der Universität Augsburg entschieden sich 13 Studierende das Deutsch-Café bzw. das Lern-Café, vier Studierende die Nachmittagsbetreuung für Flüchtlingskinder und eine Studierende die Deutschkurse zu unterstützen.

„Do it!“ ist ein Programm des Career Service der Universität Augsburg, das Studierende ermuntern möchte, sich gemeinnützig zu engagieren, aber auch zu reflektieren, was sie im Freiwilligeneinsatz sowohl persönlich als auch für ihr weiteres Studium und für ihre Berufswahl lernen.

Schon die beiden Projekte „first steps“ und „Beratungs- und Integrationszentrum für Augsburg und Schwaben“, Vor- und Vorvorgängerprojekt von netzwerk4A, beteiligten sich am Programm „Do it!“.

Deutschkurse des Herbsttrimesters 2017 gestartet!

Augsburg. Am Donnerstag haben die Deutschkurse des Herbsttrimesters bei Tür an Tür im Projekt netzwerk4A begonnen. 17 Dozent*innen unterrichten insg. 126 Asylsuchende und Geflüchtete in sieben Kursen und Niveaustufen – von Alphabetisierung bis Niveau A2. Alle Dozent*innen engagieren sich unentgeltlich. Die Kurse umfassen viermal zwei Unterrichtseinheiten pro Woche und enden am 22. Dezember.

Am Abend des ersten Kurstages trafen sich die Dozent*innen, um sich kennenlernen, abzustimmen und mit der Vielzahl der Unterrichtsmaterialien vertraut zu machen. Mit dabei war Miriam Riegger vom „Lehrstuhl Deutsch als Zweit- und Fremdsprache und seine Didaktik“ an der Universität Augsburg. Sie ist fachliche Ansprechpartnerin der Studierenden, die im Rahmen der Deutschkurse in netzwerk4A ihr Pflichtpraktikum absolvieren. Außerdem bietet Miriam Riegger für alle Dozent*innen Fortbildungen zu „Unterrichtsplanung“ sowie „Ausspracheschulung im DaF-/DaZ-Unterricht und in der Alphabetisierung“ an. Ein Workshop zur „Kollegialen Hospitation“ mit Christina Wekerle vom „Lehrstuhl für Psychologie m.b.B.d. Pädagogischen Psychologie“ rundet das Weiterbildungsangebot für die Dozent*innen des Herbsttrimester 2017 ab.

Über zehn Menschen sitzen an Tischen (in U-Form)

Treffen der Kurs-Dozent*innen