netzwerk4A zu Gast im Taubenschlag

Mehrere Menschen sitzen auf einer Bühne; eine Frau hält ein Mikrofon in der Hand und spricht

Taubenschlag am Könifgsplatz. Foto: Christian Menkel

Augsburg. Grenzen und Möglichkeiten des zivilen Engagements für Geflüchtete diskutierten am 31. Juli vier Akteure des Freiwilligenengagements im Bereich Flucht aus Augsburg: Margot Laun von Tür an Tür im Projekt netzwerk4A, Peter Fliege vom Grandhotel Cosmopolis, Marie Horstmeier von der Language Clinic Augsburg und Birgit Ritter vom Freiwilligenzentrum Augsburg waren zu Gast bei Moderator Vivian Ramsperger im Taubenschlag am Königsplatz, einer Veranstaltung im Rahmen des Kulturprogramms zum Augsburger Hohen Friedensfest 2017.

Die Schlagworte Stadt – Raum – Kultur machten die Absicht der Macher des Taubenschlags deutlich: einen Raum für Kreativität, Austausch und friedliches Miteinander für die Stadt zu schaffen, wobei 2017 neben Musik und Gesprächen die Frage nach dem vielfältigen Engagement der Zivilgesellschaft im Mittelpunkt stand. Von Nachhaltligkeit über Gewalt bis hin zu Flucht.

Dass die Zivilgesellschaft und ihre Engagementformen vielfältig sind war auch am 31. Juli zu spüren. Während alle Gewinn und Notwendigkeit des zivilen Engagements für Geflüchtete betonten, gingen die Erwartungen an die Freiwilligen hinsichtlich Inhalt und Umfang eines Engagements durchaus auseinander. Wünschten sich die einen eine zeitlich wie inhaltlich umfassende Begleitung, betonten die anderen, dass auch ein zeitlich wie inhaltlich begrenztes Engagement jederzeit willkommen sei.

Und das Ergebnis? Verschiedene Modelle für verschiedene Menschen und verschiedene Wünsche. Also letztlich für alle ein passendes Angebot, die sich für Geflüchtete engagieren möchten. Worauf also warten…